Geschichte des Illertals von Ferdinand Eggmann

Geschichte des Illertals
ISBN/EAN: 9783751968980
Sprache: Deutsch
Umfang: 700 S., 144 farbige Illustr.
Einband: gebundenes Buch
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Nachdem von Anton Zanker schon die Illerflösserei und der Schwedenkrieg erschienen ist, legt er nun seinen dritten heimat-geschichtlichen Band vor. Die Geschichte des Illertals von F. Eggmann aus dem Jahre 1862 in edierter Fassung. Dazu hat der Herausgeber versch. Chroniken entlang des Illertals gelesen und die Geschichtsseiten der gut 70 Gemeinden, Märkte und Städten im Internet besucht, um die geschichtlichen Erkenntnisse der 160 Jahre zurückliegenden Schrift, nicht nur zu aktualisieren und zu ergänzen, sondern auch den damaligen Wortschatz in die heutige Verständ-lichkeit zu übersetzen, auch die Rechtschreibung anzupassen und mit der einen oder anderen Abbildung anzureichern, sodass der geschichtsinteressierte Leser des Allgäus, aus zwei Zeitperspek-tiven einen Blick auf unsere Geschichte werfen kann, die im Süden bei Sonthofen und Oberstdorf beginnt und im nördlichen Wiblingen bei Ulm endet. Wer sich für die Ortschaften auf beiden Seiten entlang der Iller interessiert, über das Geschichtliche wie Ursprung, Lage, Bewohner, Klima und Sitten, auch Güterbesitz, Ökonomie und Gewerbe, dem Adel, dem Kirchlichen, vom Recht und Verwaltung bis hin zu Kriegerischem und seinen Wehrverhältnissen, als auch zu Forst und Jagd, findet hier reichlich Informatives, bis dahin das Ortschaften systematisch besprochen werden. Für geschichtsinte-ressierte Leser für das Gebiet Oberschwaben ist es sicherlich eine unterhaltende Lektüre. Ein wertvoller Beitrag zur Heimatgeschichte, obwohl im Jahre 1861 verfasst, trotz allem aktuell zu lesen! Das Buch richtet sich an Leser, die gerne etwas über die schwäbische Heimat lesen wollen, das in der Mitte des 19. Jh. geschrieben wurde. Mit der Neu-Herausgabe soll dieser einstige Allgäu-Klassiker in edierter Fassung wieder zugänglich gemacht werden.
Karl Alexander Ferdinand Eggmann geb. am 30. August 1827 in Wurzach, gest. am 4. Dezember 1913 in Bergatreute, war ein römisch-katholischer Geistlicher sowie württembergi-scher Politiker. Aufgewachsen in Wurzach, studierte er von 1845-1849 Theo-logie an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen. Zum Priester wurde er am 10. August 1850 geweiht. U. a. war er Professor an der Kantonsschule in St. Gallen (1851), Kuratie-verweser in Crailsheim (1855), Kaplan zum heiligen Berg in Wurzach (1859), wohl auch zeitweilig Institutskatechet und Stadtpfarrverweser in Wurzach, Pfarrer in Frittlingen (1866) (bei Villinen-Schwenningen), Stadtpfarrer in Riedlingen (1880), sowie Pfarrer in Bergatreute (1884) und Dekan des Be-zirks (1897) und Bezirksschulinspektor von Waldsee. 1907 Ruhestand. Von 1877 bis 1901 war Eggmann für den Wahlkreis Leutkirch Abgeordneter der zweiten Kammer des württem-bergischen Landtags, war jedoch bei der Landtagswahl 1900, wo er kandidierte, erfolglos. Eggmann war Ehrenbürger von Leutkirch (1887) und von Wurzach (1900). Neben seiner Schrift Die Geschichte des Illertales, 1862, ver-öffentlichte er zwei weitere Schriften: Waldsee und seine Vorzeit, 1864. Der hochberühmten Welfen Ursprung, Abstammung, Taten und Ruhestätten. 1866. 1900 erhielt Eggmann das Ritterkreuz I. Klasse, des Fried-richordens.